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wonderful life

Donnerstag, 17. August 2017

.... das Leben ist schön ...

Das letzte Wochenende bin ich zum Designteamtreffen nach Aschaffenburg gefahren.
Es war der Himmel auf Erden!

Meine Teamkolleginnen haben schon so manchen Einblick auf Facebook, Instagram und blogger gewährt, 

... wie wir uns haben kulinarisch verwöhnen lassen ...

... wie wir zwischendurch immer mal wieder mit unseren Einkaufskörbchen im Scrapperparadies unterwegs waren, das eigens für uns rund um die Uhr geöffnet war ...

... und abends bei einem Glas Lillet (oder auch Gin für den einen oder anderen ;) geklönt und gelacht haben.



... Das Leben kann grausam sein ...

Irgendwo hat jeder sein Päckchen zu tragen, das ist mir an diesem Wochenende wieder einmal klar geworden. 




Bei mir ist es gerade die Sorge um meine Mutter, bei der letzte Woche ein Tumor in der Lunge gefunden wurde.

So eine Nachricht kann das eigene Leben ganz schön auf den Kopf stellen.

Hilflosigkeit und Angst machen sich breit. Gleichzeitig erlebe ich mein eigenes Leben intensiver, meine eigene Gesundheit kostbarer und plötzlich wird so mancher Alltagsärger total nebensächlich.

Ich fühle mich auf eine Reise ins Ungewisse mit unbekannter Dauer und unbekanntem Ziel geschickt und ich wurde auch nicht gefragt, ob ich überhaupt daran teilnehmen möchte.

Aber so geht es uns allen, wenn auch auf unterschiedliche Weise, das haben mir unsere langen  Unterhaltungen am Hellerschen Holztisch letztes Wochenende gezeigt und dass man trotz aller miesen Schicksalsschläge Freude am Leben haben kann und von Herzen miteinander lachen kann.

– D A N K E –

August-Papierlustkit

Mittwoch, 9. August 2017

Das neue Steckenpferdchenkit für August war ratz-fatz bei mir verarbeitet – soooo schön zusammengestellt; die Ideen sprudelten nur so.
Die fertigen Projekte mussten dann nur noch fotografiert werden... aber ich hatte in den letzten Tagen einfach keine Zeit und Ruhe, weil hier familiär zu viel los war mit Schulferien und Gattenurlaub und Bruderbesuch und-und-und...

Gestern habe ich ENDLICH meine Werke geknipst und wisst Ihr was? Ich präsentiere heute meine gesamten Kreationen aus dem August-Kit als sneak auf einmal...


... und verabschiede mich in ein verlängertes Wochenende, denn ich fahre morgen zum Teamtreffen noch Großostheim. Ich freue mich schon wie Bolle ;)))))

Wer möchte, kann sich dieses wunderbare Kit HIER bestellen.

Bis nächste Woche mit kreativen Grüßen,


Falls Ihr mich sucht...

Montag, 31. Juli 2017



i c h



Ein Türschild, damit der Paketbote mich findet,
wenn ich beim ersten Klingeln nicht gleich die Tür öffne, ist mein Beitrag zum

Und was sich meine Teamkolleginnen haben einfallen lassen, siehst du hier.
Vielleicht hast du ja auch Lust, selber mitzumachen ;)

... und noch eine Hochzeitsbox

Sonntag, 23. Juli 2017

Meine erste maritime Box im Frühling zog gleich einen ebenfalls maritimen Folgeauftrag nach sich. Für den habe ich aber bis Ende Juli Zeit. Das ist gar nicht förderlich: Dinge, die ich nicht gleich erledige, werden oft erst auf den letzten Drücker abgearbeitet.
Das ist für mich der blanke Horror: Wenn mir dann nichts Vernünftiges einfallen will und nur Murks entsteht!

Daher habe ich nicht bis zur Deadline gewartet, sondern bin eine Weile mit meinen vagen Ideen schwanger gegangen und an einem der letzten Sonntagvormittage ist dann folgendes entstanden:






Ich bin gespannt, ob dieses Werk auch wieder weitere Aufträge bringt ;)))

Kreative Grüße,


Strohhalm-Henkel... Papierlust-Julikit N° 8

Freitag, 21. Juli 2017

Die Häuschenboxstanze von Sizzix (aus der Serie 'Where Women Cook') benötigt immer einen Henkel und da im aktuellen Papierlustkit Strohhalme herumlagen, habe ich ein kleines Mitbringsel gewerkelt.




Der Stern ist aus dem ebenfalls beiliegenden Filzstück mit einer Bigz Stanzform ausgestanzt und kann später gerne auch an einen Schlüsselring oder so...

Kreative Grüße,



romantische Hochzeitsbox

Dienstag, 18. Juli 2017

Zuerst war ich mir nicht sicher, ob es diese Box auf meinen Blog schafft.
Aber nachdem ich mich so richtig ins Zeug für meine Auftraggeber gelegt habe, bin ich doch zufrieden mit meinem Werk und möchte es Euch nicht vorenthalten:



... es ist eine Explosionsbox geworden, was sonst ;) ...


 ... das Herzornament habe ich zweimal ausgestanzt, in der Mitte zusammengeklebt und dann vorsichtig auseinander gebogen.
Das geht bestimmt auch als Fensterschmuck mit einem Faden als Aufhänger.



 ... kleine Umschläge für das Geldgeschenk mit embossten Stempelabdrücken und eine kleine Karte für die Seitentaschen runden das Werk ab ...


Obwohl so ein romantischer Tüddelkram so gar nix für mich ist... Nichtsdestotrotz befanden sich das Renke-Rosenpapier, die Herzstanze für die Boxmitte und die drei Herzstempel allesamt in bereits schon lange meinem Besitz und konnten bei dieser Gelegenheit ENDLICH einmal verwendet werden ;)))

Die Rosenserie aus dem Hause Renke... wißt Ihr noch?! Ist ein paar Jahre her, dass die Papiere bei mir einzogen. Gut, dass die Sachen kein Verfallsdatum haben, denn für einen solchen Zweck sind sie gerade richtig ;) Ich habe extra nachgeschaut; das Papier gibt es immer noch zu kaufen.

Kreative Grüße von der Hochzeitsfront (ich hatte nämlich noch einen weiteren Auftrag ;),





Papierlust-Julikit N° 5 und N° 6

Sonntag, 16. Juli 2017

Die in dem Kit enthaltene Tafelfolie habe ich unter Verwendung von  Stazon Stempelfarbe 'opaque' bestempelt und dann ausgestanzt. Man kann sie, dank ihrer selbstklebenden Unterseite, wunderbar für Etiketten einsetzen.
Ich habe sie für Grußkarten verwendet:



 Das Interessante ist, dass sich der Aufkleber der Prägung der Oberfläche anpasst.



Habt einen guten Start in die Woche,


Letterpress mit Stanzschablonen

Donnerstag, 13. Juli 2017

Heute zeige ich Euch meine Art, mit Hilfe von Stanzschablonen und der Big Shot Papier zu prägen bzw. zu bedrucken, so dass ein wunderschöner Letterpresseffekt entsteht.

Zuvor eine 'eindrückliche' Warnung: NIE, NIE, NIEMALS irgendetwas mit Gewalt oder gegen zu großen Widerstand durch die Big Shot kurbeln! Wenn Ihr merkt, es geht schwer, sofort aufhören und zurück. Sonst geht es Euch wie mir mit meiner Letterpressplattform von WE R Memory Keepers. Die habe ich blöderweise gleich beim ersten Ausprobieren geschrottet. Ich wollte gerne tiefere und schärfere Eindrücke ins Papier bekommen und habe noch zusätzliche Lagen Schmierpapier in das Sandwich eingebaut. Da hat es plötzlich 'Krack' gemacht und das war's dann mit der teuren Letterpressplattform. Was war ich frustriert... wie ich inzwischen herausgefunden habe, bin ich aber nicht die einzige, bei der die Platte kaputtgegangen ist. Das tröstet ein wenig!
Seitdem habe ich nach einer alternativen Technik gesucht. Die Letterpressschablonen und Farben hatte ich ja noch. Und ich bin fündig geworden ;)


Also was braucht Ihr für meine Methode?


Ihr braucht eine Big Shot samt Multipurpose Plattform, eine nicht verbogene Acrylstanzplatte, sowie die Metallstanzplatte für filigrane Formen.
Alternativ zu der Metallstanzplatte funktioniert es auch mit einer zweiten Acrylstanzplatte, die ebenfalls nicht verbogen ist. Der Druck beim Durchkurbeln muss für ein schönes Ergebnis an jeder Stelle gleich sein.
Desweiteren benötigt Ihr eine Silikonmatte zum Prägen, ein paar Seiten dünnes Schmierpapier (für die Big Shot passend zugeschnitten), eine Stanzform Eurer Wahl, eine alte Pappverpackung und das Papier, das Ihr prägen wollt.
Ich verwende gerne zur Kartenherstellung den preisgünstigen Aquarellkarton N°3 von Gerstaecker mit 200g/m². Es geht bestimmt auch mit anderem Papier; dieses sollte aber schon eine gewisse Dicke haben.

Als erstes stanzt Ihr Euch aus der Cornflakes- ( oder was-auch-immer-) Verpackung die Stanzformen aus, mit denen Ihr prägen wollt.



Jetzt geht es ans Prägen: Die Multipurposeplatte wird mit Tab 1 benutzt (also den obersten Tab 2 umklappen). Auf Tab. 1 legt Ihr die Metallstanzplatte, dann die Silikonmatte, darauf ein Stück Probepapier und auf dieses die ausgestanzte Kartonform. Oben auf das Sandwich abschließend kommt die glatte, unverbogene normale Acrylstanzplatte.


Durchkurbeln.

Angucken.

Wenn Ihr das Gefühl habt, die Form könnte sich noch tiefer einprägen, ein/zwei oder mehr Bogen dünnes Schmierpapier in das Sandwich einbauen (unterhalb der Metallstanzplatte): Jede Maschine ist ein klein wenig anders und das Ergebnis hängt natürlich auch von Eurer Verpackungskarton- und Druckpapierstärke ab. Aber wie bereits erwähnt: Nicht Zuviel des Guten! Der Widerstand beim Kurbeln ist in etwa derselbe wie beim Arbeiten mit Prägefoldern. Ich bin immer ganz baff, dass schon eine einzige zusätzliche Seite dünnes Schmierpapier das Prägeergebnis deutlich verändern kann.
Für mein bestes Ergebnis habe ich sechs (!) Bögen dünnes Schmierpapier unter Tab 1 gelegt.
Hier meine Versuche:


Wenn Ihr zufrieden seid mit dem Prägeergebnis und es farbig haben möchtet, könnt Ihr die Kartonstanzform einfärben. Das müsst Ihr auf der beschichteten Seite des Kartons machen, wenn die andere Seite rauh und porös ist so wie bei mir. Kinderschokolade zum Beispiel hat eine wunderbare glatte weiße Innenseite :).

Alternativ zu den Letterpressfarben von We R Memory Keepers kann auch mit wässriger (!) Linoldruckfarbe von Schmincke, einer Farbwalze (beides z.b. über Gerstaecker) und einer glatten Fliese aus dem Baumarkt zum Farbausrollen gearbeitet werden.
Da ich mit meinen Kindern vor Jahren Linoldruck gemacht habe, hatte ich noch einige Linoldruckfarbtuben hier zu Hause.
So bin ich übrigens damals zum Stempeln gekommen; das sei hier am Rande erwähnt ;).


Die Farbe (es reicht ganz wenig, das auf meinem Foto war schon wieder zuviel!) muss auf der Fliese ganz, ganz dünn ausgerollt werden, bis sie hörbar schmatzt und die Farbwalze gleichmäßig eingefärbt ist.  Dann könnt Ihr damit die Kartonstanzform auf der glatten Seite dünn einrollen.


Wird jetzt mit der eingefärbten Kartonstanzform geprägt, habt Ihr einen wunder-wunderschönen Letterpresseffekt!


Babyfeuchttücher eignen sich übrigens perfekt als Reinigungstücher für die verwendeten Utensilien. Nicht eintrocknen lassen!
Hier ein paar Ergebnisse:


Damit Ihr sehen könnt, dass sich der Druck wirklich eingeprägt hat, zeige ich Euch die Karte ganz rechts noch einmal von hinten:



Zum Schluss ein paar nützliche Tipps:

  • Beim Prägen von Papier mit den ausgestanzten Kartonformen ist es einfacher, man legt sie wie oben beschrieben auf das zu prägende Papier. So kann man die Form durch Verschieben exakt positionieren. Beim Drucken ist es allerdings sauberer und einfacher zu handhaben, wenn stattdessen das Papier auf die eingefärbte Kartonstanzform gelegt wird. Dazu baut Ihr das Sandwich umgekehrt auf: Multipurpose Plattform mit Tab 1 offen, Schmierpapier, unverbogene Acrylplatte, eingefärbte Kartonform, Papier, Silikonmatte und zuletzt die zweite Acrylplatte  bzw. Metallstanzplatte.
  • Sehr filigrane Stanzformen kann man zweimal aus der Kartonverpackung ausstanzen und aufeinanderkleben für mehr Stabilität oder wenn der Karton zu dünn ist, um richtig scharfe Abdrücke im Papier zu hinterlassen (das Sandwich dann in der Höhe anpassen).
  • Achtet bei dem Karton darauf, dass die beschichtete Oberfläche frei von Schrift oder Strichcodes ist. Die sieht man später nach dem Drucken. Vielleicht löst die Linol- bzw. Letterpressfarbe die Druckerschwärze an? Ist mir leider auch passiert ;). Am besten sucht man sich Verpackungen mit einer glatten, nicht porösen Innenfläache aus, an der die Letterpress- oder Linoldruckfarbe gut haftet. Ich will es mal mit Tetrapackverpackungen (Milchkartons) versuchen.
  • Wenn Ihr die Kartonstanzform mit Farbe einrollt, achtet darauf, dass Ihr immer die gesamte Fläche der Kartonform mit einer Rollbewegung erwischt, sonst können später Streifen entstehen, da der Farbauftrag dann unterschiedlich dick ist.
  • Bei ausgestanzten Schriftzügen auf die richtige Seite beim Einfärben achten, sonst wird es spiegelverkehrt. Ist mir natürlich passiert, ich kann einfach nichts auslassen, was verkehrt laufen kann ;)
  • Mit der Linoldruckfarbe von Schmincke kann man auch wunderbar stempeln. Einfach den Stempel auf die Fliese mit Farbe drücken oder mit der Gummiwalze einrollen. Die verschiedenen Farben sind ultra ergiebig und sogar untereinander mischbar.
  • Für alle, die die wunderschönen Letterpressformensets von WE R Memorykeepers haben: Auch die lassen sich mit der Silikonmatte verwenden! Mir persönlich gefällt das Ergebnis sogar besser als mit der Originalplattform.

So, und zu guter Letzt bleibt mir nur noch Euch viel Spaß beim Ausprobieren zu wünschen!

Mit kreativen Grüßen,


Papierlust-Julikit N°4

Sonntag, 9. Juli 2017

Bin ich Euch etwa mit meinem letzten Blogeintrag unangenehm auf die virtuellen Zehen getreten?
Pardon...

Wechseln wir das Thema: Geburtstagskarten kann man nie genug haben...
Das Federpapier ist mein Liebling im Pizza-Karton.


Die Schriftstanze (Poppy Stamps) braucht etwas Abstand zum Untergrund, um ihre 3D-Wirkung voll zu entfalten:

Wie gut, dass auch passende Kartenrohlinge mit Umschlag beiliegen, da kann man sofort loslegen ;)


Einen guten Start in die neue Woche!



Papierlust-Julikit N°3

Freitag, 7. Juli 2017

Zu einem Geschenk darf eine passende Karte nicht fehlen:


Zu dieser Karte gibt es nicht viel zu sagen; aber zu einem anderen Thema:
Ich bin gestern auf etwas gestoßen, was mir sehr zum Nachdenken gegeben hat. Manchmal bin ich ein wenig naiv und denke, wenn das alle machen, wird das schon okay sein. Pustekuchen!!!

Es geht um Pinterest. Wenn Ihr Eure eigenen Werke einstellt – kein Problem.
Aber holt Ihr Euch immer die Erlaubnis des Eigentümers ein, beim Surfen ein fremdes Bild zu einer Eurer Pinnwände auf Pinterest hinzu zufügen?
Wenn nicht, stellt das nach deutschem Recht eine Urheberrechtsverletzung dar. Als ich das gestern gelesen hatte, war ich erst einmal baff. Wenn ich ein Foto in meinem Blog hochlade, kann das doch auch jeder sehen. Und die Bilder auf den Seiten, die ich besuche, sind ebenfalls allen Internetnutzern zugänglich. Also warum? Ich versuche es mal so zu erklären, wie ich das verstanden habe (ich erhebe natürlich nicht den Anspruch, dass das jetzt juristisch korrekt ist).

Es geht darum, dass das Bild kopiert und durch Dritte verbreitet wird. Und dazu braucht man das Einverständnis desjenigen, der das Bild ursprünglich erstellt und hochgeladen hat und die Rechte am Bildmaterial hat. Das ist eigentlich logisch, oder? Man darf also nicht beim Besuch auf fremden Seiten die Bilder einfach pinnen. Oder auf Pinterest bereits vorhandene Bilder einfach weiterpinnen, wenn man nicht weiß, ob der ursprüngliche Eigentümer das gestattet.

Also, ich werde in Zukunft nur noch meine eigenen Bilder pinnen. Ich habe viele meiner Pinnwände kurzerhand gelöscht, um wieder auf der rechtlich sicheren Seite zu sein.

Wie Ihr das handhabt – Eure Sache. Ich wollte nur einmal den Denkanstoß weitergeben... 

Übrigens: Wenn Ihr nicht wollt, dass Eure Blogbilder gepinnt werden, könnt Ihr das mittels Einfügen eines Codes verhindern. Anne Häusler hat das in diesem Artikel beschrieben.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende,